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Das Riedberger Horn erhebt sich 1787m hoch in den Allgäuer Alpen. Dort leben etwa 15% des Allgäuer (5% des gesamtdeutschen) Birkhuhnbestandes. Durch die guten Fortpflanzungszahlen ist dieser Bestand zudem ein wichitges Quellgebiet für umliegende Vorkommen. Ein weiterer Ausbau der Liftanlagen gefährdet also nicht nur das Birkhuhn am Riedberger Horn. Die Pläne stellen auch einen erstmaligen Frontalangriff auf den Alpenplan dar, der seit über 40 Jahren besteht.

Das Aktionsbündnis "RETTET DAS RIEDBERGER HORN" stellt sich deshalb
gegen die Zerstörung dieses einmaligen Stücks unserer Heimat!

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AKTUELL  

Riedberger Horn ist optimaler Birkhuhnlebensraum
- 15.06.17 -

Im Rahmen eines internationalen Symposiums haben sich Experten aus vier Alpenländern in Sonthofen zur Zukunft des vom Aussterben bedrohten Vogels ausgetauscht. Bei einer Exkursion mit Teilnehmern im Gebiet des Riedberger Horns bestätigten tags zuvor italienische und Schweizer Experten die Einzigartigkeit und herausragende Qualität der dortigen Birkhuhnlebensräume. Gezielte Bestandsaufnahmen, Habitatmanagement und Besucherlenkung von Freizeit und Tourismus standen im Vordergrund des fachlichen Austauschs.

Gemeinsam haben die Teilnehmer über die Entwicklung von Konzepten und Maßnahmen für den Schutz des Birkhuhns diskutiert. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass effektive Schutzmaßnahmen nur großflächig und in grenzübergreifender Kooperation wirksam sein können.

Der LBV Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer sah die Einschätzung seines Verbandes bestätigt: "Die strukturelle Ausstattung für Birkhühner ist am Riedberger Horn so gut, dass praktisch keine Optimierungsmöglichkeiten mehr bestehen."

Es wird jedoch eng für den bayrischten aller Vögel. Zwischen einer zunehmend intensivierten oder aufgegebenen Almwirtschaft und immer neuen touristischen Erschließungsprojekten gehen großflächige, störungsarme Lebensräume verloren. Doch genau diese werden von den Birkhühnern dringend benötigt. In verschiedenen Teilen Mitteleuropas gehen die Bestände bereits zurück - in Deutschland wurde die Art 2015 im Gefährdungsstatus der Roten Liste Deutschlands von „2“ (stark gefährdet) auf „1“ (vom Aussterben bedroht“) hochgestuft. Deshalb besteht gerade in Bayern besonderer Handlungsbedarf.

Wie zu erwarten: Negatives Beispiel macht schon Schule
- 10.04.17 -

Während weitere bayerische Alpen-Gemeinden wohl noch die Füße still halten müssen, um der Staatsregierung nicht dazwischen zu grätschen, haben unsere österreichischen Nachbarn schon ähnliche (Skischaukel)Pläne:

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Das-zweite-Riedberger-Horn-heisst-Warscheneck-id41134966.html

Petition 'Der Alpenplan soll nicht den Partikularinteressen geopfert werden!'
- 04.04.17 -

Wir unterstützen die Petition und hoffen auf weitere Unterzeichner:

http://weact.campact.de/petitions/die-alpenkonvention-darf-nicht-sterben?bucket=up-17-03-28-bayern-kohle

Von Söder ver(ski)schaukelt
- 04.04.17 -


Wenn am Riedberger Horn die Bagger anrollen, stirbt das Birkhuhn. Söder spricht von einer „Verbesserung für den Naturschutz“. Die Alpenreverentin des LBV äussert sich in einem Bericht der "Mittelbayerischen" vom 30.03.17


Alpenplanänderung wird zur Farce
- 28.03.17 -


War die Änderung des Alpenplans längst beschlossen?

Heutige Entscheidung wirft Fragen auf – Birkhuhn dem Untergang geweiht


Nicht mal eine Woche nachdem Bayerns Bürger die Möglichkeit hatten, ihre persönlichen Einwände gegen die geplante Änderung des Alpenplans bei der Staatsregierung einzureichen, hat der Ministerrat die Abstimmung zum Änderungsantrag auf heute vorverlegt und eine Änderung des Landesentwicklungsprogrammes beschlossen. Zuvor waren mehrere tausend Stellungnahmen eingegangen, wovon der Großteil sich ablehnend äußerte und somit das Ergebnis der kürzlich gestellten LBV-Umfrage bestätigte. „Es ist deshalb absurd anzunehmen, dass mehrere tausend Seiten Einwendungen innerhalb von drei Arbeitstagen mit der notwendigen Sorgfalt durchgearbeitet wurden“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. „Das gesamte Beteiligungsverfahren wird somit zu einer Farce und ist eines Rechtsstaates nicht würdig.“ Die von Ministerpräsident Seehofer stets geforderte „Bürgergesellschaft“ wird aus Sicht des LBV mit Füßen getreten. „Das Durchpeitschen des Verfahrens ist offensichtlich wichtiger als die Beteiligungsrechte der Öffentlichkeit und der Verbände“, so Schäffer weiter.


Das bisherige Verfahren zur Änderung des Alpenplanes lies jegliche Auseinandersetzung mit rechtlichen, naturschutzfachlichen und landesplanerischen Bedenken vermissen. Vielmehr wurde den Verbänden eine angemessene Beteiligungsfrist, die über das gesetzliche Mindestmaß hinausgeht, verwehrt. Die Einbeziehung von Experten war damit unmöglich. „Es verfestigt sich der Eindruck, dass die Änderung des Alpenplans politisch längst beschlossen war und die Beteiligung der Öffentlichkeit nur aus formaljuristischen Gründen erfolgte“, sagt Schäffer.


Mit der heutigen, verfrühten Abstimmung des Ministerrates zum Änderungsverfahren erreicht das Vorgehen der Staatsregierung seinen negativen Höhepunkt. 4.000 Stellungnahmen sind von Verbänden wie auch Privatpersonen während der Beteiligungsphase, die am 22.3. endete, beim Finanzministerium eingegangen. Eine sachgemäße Auswertung innerhalb weniger Tage erscheint deshalb unmöglich. „Bürgerrechte werden so mit Füßen getreten“, kritisiert Schäffer. „Die von Ministerpräsident Seehofer geforderte Bürgergesellschaft, die den Dialog mit Bürgern und die unmittelbare Beteiligung an politischen Entscheidungen umfasst, wird so ad absurdum geführt“, so der LBV-Chef weiter.

Die beschlossene Änderung des Alpenplans hat weitreichende Folgen: nach 45 Jahren Erfolgsgeschichte wird er den wirtschaftlichen Interessen einiger Weniger geopfert. Weiteren Bauvorhaben im Alpenraum werden somit Tür und Tor geöffnet. „Kommt das geplante Liftprojekt am Riedberger Horn, steht das bayerische Hauptvorkommen des ohnehin stark gefährdeten Birkhuhns in diesem Bereich vor dem Aus“, erklärt Norbert Schäffer. Eine so gewichtige Entscheidung verlangt unbedingte Transparenz und eine umfassende Beteiligung aller Interessensgruppen. Der Naturschutz darf dabei nicht wirtschaftlichen Einzelinteressen untergeordnet werden. „Der Erhalt von unbeschädigter Natur braucht verlässliche Regeln und Planungsinstrumente. Um eine Übererschließung in den Alpen zu verhindern, muss der Alpenplan in seiner ursprünglichen Form erhalten bleiben“, fordert Schäffer.

Das Vorgehen der Staatsregierung im Fall Riedberger Horn wird zunehmend unglaubwürdig. Das bisherige Verfahren erweckt den Eindruck, dass hier ein umstrittenes Projekt ungeachtet aller sachlichen Argumente zugunsten weniger Profiteure und mit aller Macht durchgezogen werden soll. So wurde entgegen internationalem Schutz und nationalem Planungsrecht das Bestreben von Anfang an politisch befördert. Den Einwendungen zahlreicher Naturschutz-, Landesplanungs- und sonstiger Verbände sowie verschiedener Gutachter und des Umweltministeriums wurde dabei keine Beachtung geschenkt. Stattdessen wurde die Abstimmung zweier kleiner Gemeinden vor Ort als Begründung für die Aushebelung eines erfolgreichen bayernweiten Planungsinstruments vorgeschoben. Der landesweite Bürgerwille wird ignoriert, obwohl sich zuletzt in einer LBV-Umfrage 91 Prozent der bayerischen Bevölkerung für den Erhalt des bisherigen Alpenplans ausgesprochen haben.


Kreisjagdverband: Kein Kuhhandel am Riedberger Horn
- 28.03.17 -

Der Kreisjagdverband Oberallgäu lehnt in einer Stellungnahme das geplante Liftprojekt am Riedberger Horn mit der Verbindung der beiden Skigebiete in Balderschwang und Grasgehren (Obermaiselstein) ab. Die „Tradition“ des bewährten „Bayerischen Alpenplans“ werde geopfert ohne Not - so berichtet der "Kreisbote" am 23.03.17


Stellungnahme zur Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogrammes Bayern (Alpenplan)
- 19.03.17 -

Am 7. Februar 2017 wurde vom Ministerrat die Durchführung einer Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogrammes (LEP) beschlossen. Danach soll die Zonierung des Alpenplanes am Riedberger Horn geändert werden.

Grund ist die geplante Skiverbindung zwischen Balderschwang und Grasgehren, die in der streng geschützten Zone C des Alpenplans liegt.

Der LBV und weitere Naturschutzverbände werden ihre strikte Ablehnung der Teilfortschreibung im Rahmen des derzeit laufenden Anhörungsverfahrens zum Ausdruck bringen.

Darüber hinaus besteht für jedermann bis zum 22. März 2017 die Möglichkeit zur Äußerung gegenüber dem

Staatsministerium der Finanzen,
für Landesentwicklung und Heimat
Odeonsplatz 4
80539 München

Weitere Informationen auf der Internetseite des StMFLH.


Eine formlose, aber sachliche Stellungnahme mit Erläuterung der persönlichen Meinung genügt.

ENGAGIEREN SIE SICH FÜR DEN ERHALT DES ALPENPLANS!!!


Staatsregierung will Alpenplan gegen den Willen der bayerischen Bevölkerung ändern
- 01.03.17 -


Eching.- Der Ministerrat hat am 7. Februar 2017 die Durchführung einer Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) beschlossen. Danach soll die Zonierung des Alpenplans am Riedberger Horn geändert werden. Die Naturschutzverbände sind über das Verfahren und das Ignorieren einer überwältigenden Mehrheit – 91 % der bayerischen Bevölkerung sprechen sich für den uneingeschränkten Erhalt des Alpenplans aus – entsetzt.

Die Naturschutzverbände sind über das eingeleitete Verfahren zur Änderung des Alpenplans am Riedberger Horn wegen seiner Art und Weise wie auch der inhaltlichen Begründung empört. „Der Bürgerwille zum Schutz der Alpen wird ignoriert. Stattdessen wird den wirtschaftlichen Interessen einiger Weniger Genüge geleistet. Noch ist nicht einmal geklärt, ob die bisherigen Beschlüsse des Gemeinderates von Obermaiselstein unwirksam sind, da fünf Gemeinderatsmitglieder, darunter der Bürgermeister, an der beantragenden Liftgesellschaft beteiligt sind“, so Erwin Rothgang Präsident von CIPRA Deutschland.
Die Skiverbindung zwischen Balderschwang und Grasgehren über das Riedberger Horn ist nur mit einer Änderung des Alpenplans möglich. Denn die geplanten Anlagen liegen in der streng geschützten Zone C des Alpenplans und sämtliche bisherige Verfahren, dieses Schutzgebot mittels Flächennutzungsplanänderung oder Zielabweichungsverfahren vom Alpenplan zu umgehen, sind bislang gescheitert.

Trotz internationalem Schutz (Protokoll Bodenschutz der Alpenkonvention, geschützte Tierarten nach EU-Recht (Natura 2000)) und nationalem Planungsrecht (Landesentwicklungsplan mit Teil Alpenplan) wurde das Bestreben politisch weiter befördert:

Mit einem Votum vor Ort und dabei einer Zustimmung von knapp 600 der rd. 1000 abstimmungsberechtigten Bürger und Bürgerinnen wurde nun das fragwürdige Verfahren zur Änderung des Alpenplans eröffnet. Der gesamtbayerische Bürgerwille wird hingegen ignoriert: Denn 91% der bayerischen Bevölkerung sprechen sich für den Erhalt des bayerischen Alpenplans ohne Ausnahmen für neue Skigebiete aus und lehnen Neuerschließungen in der so genannten Ruhezone C ab. Das ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen TNS Emnid-Umfrage, die der LBV in Auftrag gegeben hat (vgl. http://www.lbv.de/unsere-arbeit/alpen/riedberger-horn/bayernweite-umfrage-zum-alpenplan.html ).
Die Naturschutzverbände haben sich in der Vergangenheit stets gegen den Zusammenschluss der beiden Skigebiete von Grasgehren und Balderschwang über das Riedberger Horn ausgesprochen,

  • weil der Alpenplan in seiner nun bald 45-jährigen Geschichte international Vorbildcharakter hat und auch nie geändert wurde. Das aus gutem Grund. Denn er hat Bayern, verglichen mit anderen Alpenländern, vor überbordenden Skigebietserschließungen bewahrt und damit auch geholfen, die landschaftliche Vielfalt und Ursprünglichkeit im bayerischen Alpenraum zu erhalten.

  • weil die geplante Skischaukel am Riedberger Horn mitten durch eines der größten und stabilsten Vorkommen des Birkhuhns in Bayern verläuft. Der Bau von Lift und Piste bedroht diese seltene, Vogelart ganz massiv. Sie steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten und ist nach EU Recht (Natura 2000) geschützt.
    • weil das Riedberger Horn mit zwei bereits festgestellten Rutschungen als geologisch labiles Gebiet gilt. Die Alpenkonvention, Protokoll Bodenschutz Art. 14 verbietet die Genehmigung für den Bau und die Planierung von Skipisten in labilen Gebieten.

  • weil von den Planungen 25 ha geschützte Biotopflächen betroffen sind und über 6 ha Bergwald gerodet werden müssen.
    CIPRA-D und die Naturschutzverbände werden ihre strikte Ablehnung der Teilfortschreibung im Rahmen des Anhörungsverfahrens zum Ausdruck bringen. Darüber hinaus besteht für jedermann bis zum 22. März 2017 die Möglichkeit zur Äußerung gegenüber dem Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat.

    Weitere Informationen zur Anhörung und zum Wortlaut der geplanten Änderung des Alpenplans finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat: http://www.landesentwicklung-bayern.de/teilfortschreibung-lep

Rechtsgutachten belegt die Unwirksamkeit der Gemeinderatsbeschlüsse
- 23.01.17 -

Ein Gutachten des renommierten Rechtsprofessors Gerrit Manssen belegt die Unwirksamkeit der Beschlüsse des Gemeinderates von Obermaiselstein zur Lifterschließung des Riedberger Horns. CIPRA Deutschland wird das Bayerische Innenministerium als Rechtsaufsichtsbehörde um eine Stellungnahme zum Ergebnis des Rechtsgutachtens und den daraus möglicherweise abzuleitenden Konsequenzen für das gesamte Planungsvorhaben bitten.


Das Ringen um den Bestand des bayerischen Alpenplans im Bereich des Riedberger Horns geht in eine neue Runde. Die Staatsregierung hat angekündigt, den Alpenplan so zu ändern, dass die Seilbahnverbindung zwischen Balderschwang und Grasgehren samt Skiabfahrt nicht mehr gegen die Vorgaben der Zone C verstößt. Die angekündigte Lösung besteht darin, die Zone C entsprechend zu verkleinern und das Plangebiet der Zone B zuzuordnen, in der technische Erschließungen möglich sind. Nach Auffassung der CIPRA und ihrer Mitgliedsverbände wird dadurch nicht nur der Alpenplan gefährdet, sondern das Vorgehen widerspricht auch nationalem wie internationalem Naturschutzrecht. Darüber hinaus gelten die planungs- und naturschutzrechtlichen Restriktionen unabhängig vom Alpenplan uneingeschränkt weiter.


In der Presse – Süddeutsche Zeitung vom 08.12.2016 – wurde berichtet, dass Mitglieder der Gemeinderäte von Obermaiselstein und Balderschwang sowie der Obermaiselsteiner Bürgermeister auch Gesellschafter der OHG sind, die laut Gemeinderatsbeschlüssen als Investor der Skischaukel tätig werden soll. Daraufhin hat die Gesellschaft für ökologische Forschung e.V. - eine Mitgliedsorganisation von CIPRA Deutschland – den Regensburger Rechtsprofessor Gerrit Manssen gebeten, die Umstände und Folgen einer möglichen Befangenheit dieser Gemeinderatsmitglieder rechtlich zu prüfen. Im Ergebnis stellt die rechtliche Würdigung durch Prof. Manssen die Wirksamkeit der Gemeinderatsbeschlüsse, auf der die Planung für die Skischaukel basiert, in Frage: „Ein Beschluss über den Teilflächennutzungsplan „Verbindungsbahn Grasgehren-Balderschwang“ führt zu einem unmittelbaren Vorteil für die potentielle Betreibergesellschaft. Dieses Auslegungsergebnis ist eindeutig. Wäre eine natürliche Person Investor, wäre diese Person im Gemeinderat von der Mitwirkung nach Art. 49 Abs. 1 Bayrische Gemeindeordnung auszuschließen“, so Prof. Manssen.“

Dr. Wolfgang Zängl, Gesellschaft für ökologische Forschung, bringt es auf den Punkt: „Fünf von neun Gemeinderatsmitgliedern von Obermaiselstein wären beim Beschluss des Teilflächennutzungsplans nicht stimmberechtigt gewesen. Damit ist der Gemeinderat von Obermaiselstein in der Angelegenheit „Skischaukel“ nicht beschlussfähig gewesen, denn es bleiben nur vier stimmberechtigte Gemeinderatsmitglieder übrig.“


Helmut Beran, stellv. Geschäftsführer des Landesbundes für Vogelschutz meint hierzu: „Die persönlich haftenden Gesellschafter der OHG sind nach unserem Rechtsverständnis an Beratung und Beschlussfassung, soweit es um die unmittelbare Förderung ihres Gesellschaftszwecks, vor allem die Errichtung einer weiteren Liftanlage, geht, ausgeschlossen“.


Rudolph Erlacher, Vizepräsident des Deutschen Alpenverein, verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass es „doch besonders pikant ist, dass Bürgermeister Stehle von Obermaiselstein in der Informationsschrift zum Ratsbegehren an die Obermaiselsteiner Bürger den Vertretern des Alpenvereins unterstellt hat, „es gehe denen ausschließlich um ihre eigenen Interessen“.


„Das Gutachten zeigt, dass lokale Profitinteressen, die unter dem Deckmantel des Gemeinwohls versteckt werden, zur Zerstörung geschützter Alpenlandschaften führen können. Gerade dies kann nur ein wirksamer Alpenplan verhindern. Wir fordern vom bayerischen Landtag, nicht die Axt an den Alpenplan zu legen“, so Richard Mergner, Landesbeauftragter des BUND Naturschutz.


Für CIPRA Deutschland stellt sich aus diesem Anlass erneut die Frage, warum die beiden Gemeinden trotz der Bestandskraft des Alpenplans sowie der schützenswerten Naturgüter am Riedberger Horn die wiederholt verworfenen Planungsüberlegungen mit dem Aufstellungsbeschluss für einen Teilflächennutzungsplan 2014 erneut aufgegriffen haben. Sowohl der Umstand, dass diese Planung nicht ohne Widerstand bleiben würde, wie auch die Grundsatzfrage, wie im Klimawandel touristische Entwicklungen angepasst und neu diskutiert werden müssen, lagen auf der Hand.

„Mit der Planung für die Skischaukel haben die Gemeinden einen falschen Weg beschritten. Wir fordern deshalb die Gemeinden und die diese Planung fördernde Staatsregierung dringend auf, diesen Weg nicht weiter zu gehen.“ so CIPRA Deutschland-Präsident Erwin Rothgang.

In einer ersten Konsequenz aus diesem aus der Sicht der CIPRA-Mitgliedsverbände außerordentlich schlüssigen Gutachten hat CIPRA Deutschland das Landratsamt Oberallgäu als Rechtsaufsichtsbehörde um eine Stellungnahme zum Gutachtenergebnis und den daraus möglicherweise abzuleitenden Konsequenzen für das gesamte Planungsvorhaben gebeten.

- direkt zum Bericht der BR zum Thema

Bayern sind FÜR Alpenplan und GEGEN Skischaukel
- 19.01.17 -

Deutliche Mehrheit will keine Skischaukel im Allgäu

Repräsentative Umfrage: 80% der Bayern lehnen neuen Skilift am Riedberger Horn ab – Über 90% wollen Erhalt des Alpenplans

Eine deutliche Mehrheit von 80 Prozent der bayerischen Bevölkerung lehnen den Bau einer neuen Skischaukel am Riedberger Horn im Allgäu klar ab. Das ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen TNS Emnid-Umfrage, die der LBV in Auftrag gegeben hat. Sogar 91% der Befragten sprechen sich für den Erhalt des bayerischen Alpenplans ohne Ausnahmen für neue Skigebiete aus und lehnen Neuerschließungen in der so genannten Ruhezone C ab. Die Aussage der bayerischen Staatsregierung, derartige Entscheidungen im Dialog mit den Bürgern zu treffen, ist somit nicht haltbar. Auch unter den befragten CSU-Anhängern sind drei Viertel gegen die Skiverbindung.

Die Befragung des LBV wurde bayernweit durchgeführt, da die Änderung des Landesentwicklungsplans eine gesamtbayerische Angelegenheit ist. Zur geplanten Skiverbindung zwischen den Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein gibt die repräsentative Umfrage ein eindeutiges Ergebnis: In der Alpenregion lehnen 78 und bayernweit sogar 80 Prozent diese Skischaukel ab. Nur zehn Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus. Unter den befragten CSU-Anhängern sind es lediglich 17 Prozent, drei Viertel dieser Gruppe sind gegen die neue Skiverbindung. Insgesamt können sich gerade mal sieben Prozent neue Pisten auch in Zone C vorstellen.

Der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer sieht damit den Kurs des LBV und der in der CIPRA zusammengeschlossenen Umweltverbände in vollem Umfang bestätigt: „Die Umfrageergebnisse zeigen eindeutig, dass die bayerische Bevölkerung den Alpenplan ohne Abstriche erhalten will. Für den LBV ist dies der klare Auftrag, sich weiterhin mit aller Kraft für dessen Erhalt einzusetzen“, so Schäffer. Für den LBV hat die geplante Skischaukel am Riedberger Horn bayernweite Bedeutung und stellt somit das zentrale umweltpolitische Thema der nächsten Jahre in Bayern dar. „Wir appellieren daher an alle bayerischen Abgeordneten, bei der anstehenden Abstimmung im Landtag die eindeutige Meinung der bayerischen Bevölkerung zu berücksichtigen und den Alpenplan nicht anzutasten.“

Ermöglicht werden derartige geplante Neuerschließungen nur durch hohe staatliche Zuschüsse. Auch dazu haben die befragten Bayern eine klare Haltung. 70 Prozent lehnen Staatszuschüsse für neue Skipisten ab und nur ein Viertel der Befragten sprachen sich für die staatliche Förderung von alpiner Wintersportinfrastruktur aus. Der LBV ist sich auch deshalb mit den in der Alpenschutzkommission CIPRA zusammengeschlossenen Verbänden einig: „Die staatliche Subventionierung von Schneekanonen muss schnellstens beendet werde“, fordert Norbert Schäffer. Im Hinblick auf den Klimawandel spricht sich der LBV dafür aus, diese Fördergelder in die Umsetzung nachhaltiger Tourismuskonzepte umzulenken. Dies könne eine echte Chance für viele Tourismusgemeinden sein, von der auch gefährdete Arten wie das Birkhuhn profitieren können.

Hintergrund:

Zwischen 13.12.2016 und 12.01.2017 wurden 1.004 Personen aus Bayern vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid in einer repräsentativen Umfrage zu oben genannten Themen befragt. (genaue Ergebnisse unter www.lbv.de/alpen-umfrage)

Die bayerische Staatsregierung plant, am Riedberger Horn im Oberallgäu erstmals nach 44 Jahren den Alpenplan außer Kraft zu setzen. Damit soll der Bau einer Skischaukel zum ersten Mal in der streng geschützten Ruhezone ermöglicht werden.

- direkt zum Bericht der BR zum Thema

Skifahrer wollen KEINE Skischaukel
- 30.12.16 -

Die Münchener Abendzeitung berichtet von Skitouristen, die genau wegen des Charmes der überschaubaren Anlagen das Riedberger Horn schätzen.

- direkt zum Bericht der AZ

Profitgier statt Allgemeinwohl
- 08.12.16 -

Lange und immer wieder wurde betont wie besorgt die Gemeinderäte um das Wohl ihrer Bürger und Gemeinden sind und deshalb alles für die Skischaukel getan werden müsse ...

Die Süddeutschen Zeitung berichtet nun, dass sechs Lokalpolitiker Gesellschafter des Unternehmens sind das die Gondelbahn bauen würde. Genannt werden der Obermaiselsteiner Bürgermeister Peter Stehle, vier Gemeinderäte aus Obermaiselstein und ein Gemeinderat aus Balderschwang.

Mit Wortklauberei und (rechtlichen) Spitzfindigkeiten versucht man nun verzweifelt gegen die Fakten anzugehen.

Warum die Skischaukel so vehement vorangetrieben wird/wurde kann sich nun jeder selbst ausmalen. Der eigene Geldbeutel geht eben vor Gemeinwohl und Naturschutz ...

- direkt zum Bericht der SZ

- direkt zum Beitrag des BR

Capriccio berichtet zu den Plänen am Riedberger Horn
- 25.11.16 -

ein weiterer guter Bericht des Bayerischen Rundfunks ... empfehlenswert!

- direkt zum Beitrag des BR

DAV Hauptversammlung einstimmig für Erhalt des Alpenplans
- 25.11.16 -

Die Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins fordert die Bayerische Staatsregierung
auf, den Alpenplan zum Schutz des bayerischen Alpenraums nicht zu verändern!

- Pressemitteilung des DAV

CSU-Umweltarbeitskreis und LBV-Delegierte einstimmig gegen Skischaukel
- 24.10.16 -

Die Delegierten-Versammlung des Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Umwelarbeitskreis der CSU, sprachen sich auf ihren Tagungen am SA 22.10. in Amberg und Augsburg EINSTIMMIG gegen die Bauvorhaben am Riedberger Horn aus.

Das CSU-Papier weist deutlich auf einen Rechtsbruch hin:

"Mit einem einseitigen Eingriff in die Kernzone des Alpenplans bricht Bayern internationales Recht."

Dr. Norbert Schäffer (LBV) will mit der Unterstützung von mehr als 200 Vertretern des Verbandes geltendes Recht auch durchsetzen:

„Wir sind fest entschlossen, auch vor Gericht für die Natur in den Alpen zu kämpfen.“

Gleichzeitig bestehe aber weiterhin das Angebot des LBV an die Region, bei der Entwicklung von naturverträglichem Tourismus zusammenzuarbeiten, so der LBV-Chef weiter.

- direkt zum Beitrag des BR

UNKRAUT berichtet über Ausbaupläne
- 27.09.16 -

Einen kritischen Blick auf die Ausbaupläne wirft die BR-Sendung Unkraut. Hier kommen beide Seiten zu Wort!

- direkt zum Beitrag in der BR-Mediathek

- zur Sendungs-Homepage "Unkraut"

Richtig informiert abstimmen
- 15.09.16 -

Liebe Obermaiselsteiner und Balderschwanger,

bevor ihr am Sonntag beim Bürgerentscheid über die Skischaukel am Riedberger Horn abstimmt, nehmt euch kurz Zeit und informiert euch in unserer Bürgerinfo nochmals zum seit Monaten heiss diskutierten Thema.

Die Information wurde an alle Haushalte der beiden Gemeinden verteilt und steht auch hier als Download bereit ...

- zur Bürgerinfo

Abstimmung ist nicht zulässig
- 15.09.16 -

Die SPD zweifelt die angesetzte Abstimmmung in den Gemeinden Obermaiselstein und Balderschwang juristisch an.

Nach Meinung des Sprecher für Verbraucherschutz der Landtags-SPD rieche die Sache nach Amigo-Wirtschaft zwischen den lokalen Bürgermeistern am Riedberger Horn und den Allgäuer CSU-Landtagsabgeordneten rund um den Fraktionschef Thomas Kreuzer.

Bericht des BR

Söder und Seehofer setzen sich kein Denkmal
- 21.07.16 -

Bürgerbefragung soll Alpenplan kippen

"Der Alpenplan sei kein Denkmal" diese Worte von Heimatminster Söder lassen die Amtsbezeichnung wie Hohn wirken.

Es wurde die Chance verpasst sich selbst ein Denkmal zu setzen und nicht nur parteiinterne Klüngeleien zu betreiben.

Die Umweltverbände sind zurecht geschockt.

- zur Pressemitteilung der Verbände

Bürgerbefragung, Gipfeltausch - was kommt noch???
- 17.07.16 -


Erste Weltumweltkonferenz in Stockholm (seitdem alljährlich als Weltumwelttag gefeiert)

Der deutsche Bundestag verabschiedet ein Abfallbeseitigungsgesetz,
mit der Notwendigkeit der Wiederverwertung von Altstoffen

Deutschland wurde 1972 in Brüssel Europameister

Tony Marshall führt die Schlagercharts an mit "Schöne Maid"

Die erste Folge von Star Trek (Raumschiff Enterprise) wird im Deutschen Fernsehen gezeigt

Dümmer gehts immer - da fällt einem sonst leider nichts mehr dazu ein ...

Bericht des Süddeutschen Zeitung

Einen lesenswerten Kommentar hat Nikolaus Neumair (Redaktionsleiter Landespolitik im BR-Hörfunk) zum Thema verfasst.

Bürgerbefragung, Gipfeltausch - was kommt noch???
- 17.07.16 -

Wenn die peinliche Bürgerbefragung zum Bau der Skischaukel kommt und 900 Balderschwanger und Obermaiselsteiner über den Schutzstatus des Riedberger Horns den Daumen senken - wie zu erwarten ist - soll die Schutzzone einfach auf einen Nachbargipfel verlegt werden.

Dümmer gehts immer - da fällt einem sonst leider nichts mehr dazu ein ...

Bericht des Süddeutschen Zeitung

Einen lesenswerten Kommentar hat Nikolaus Neumair (Redaktionsleiter Landespolitik im BR-Hörfunk) zum Thema verfasst.

Crazy-Horst ein Feigling?
- 14.07.16 -

Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet Horst Seehofer im Kommentar von Sebastian Beck aufgrund der geplanten Bürgerbefragung als solchen!

Dürfen einige wenige Bürger aus Balderschwang und Obermaiselstein über das Schicksal von Schutzgebieten wie dem Riedberger Horn entscheiden!?!

Bericht des Süddeutschen Zeitung

Schwarzmalerei am Riedberger Horn
- 15.06.16 -

Ministerpräsident Horst Seehofer wollte sich vor Ort ein Bild von dem geplanten Bau der Skischaukel machen.

Dies ist leider reicht einfarbig geworden, da ihn nur Parteikollegen und Befürworter begleitet haben ...

Zu recht fordern die Naturschutzverbände auch Ihre Position darlegen zu können.

Bericht des Süddeutschen Zeitung

Skikanonen schädigen Alpen-Natur
- 25.05.16 -

"Die Modernisierung von Skigebieten mithilfe von Schneekanonen kann die Natur in den Alpen über Jahrzehnte hinweg schädigen" - so fällt die Antwort des Umweltministeriums auf Fragen der SPD-Landtagsfraktion aus.

Dies berichtet der Bayerische Rundfunk unter der Überschrift Bau von Schneekanonen - Nachhaltig schädlich.

SPD und Grüne fordern deshalb ein Umdenken in der Förderung solcher Anlagen. Mit Blick auf die Skischaukel am Riedberger Horn eine interessante Entwicklung.

Bericht des BR

Riedbeger Horn erfüllt Status eines Vogelschutzgebiets
- 18.04.16 -

Nach einer aktuellen Untersuchung des LBV leben derzeit sogar noch mehr seltene Birkhühner im Gebiet des Riedberger Horns als bisher angenommen. Die von den Naturschützern erarbeitete Studie wird in Kürze in den jährlich vom Deutschen Rat für Vogelschutz herausgegebenen „Berichten zum Vogelschutz“ erscheinen. Sie weist einen Bestand von bis zu 51 Birkhähnen im Lebensraum Riedberger Horn nach. „Das Gebiet ist demnach für unsere bayerischen Birkhühner noch wichtiger als wir ohnehin dachten“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Das Riedberger Horn erfüllt alle rechtsverbindlichen Kriterien eines EU-Vogelschutzgebiets.

Bericht des BR

Skischaukel in "Unkraut"
- 18.04.16 -

Im Umwelt-Magazin des Bayerischen Rundfunks geht es auch um die Skischaukel am Riedberger Horn ...

zur Sendung

Riedbeger Horn wird zur Chefsache
- 05.04.16 -

Nach kurzer Diskussion im Kabinett will Minsterpräsident Horst Seehofer die Entscheidung um die Skischaukel am Riedberger Horn zu "Chefsache" machen. Wir hoffen Herr Seehofer verschafft sich bei dem angekündigten Besuch vor Ort - auch in Begleitung des Aktionsbündnisses!? - einen WIKLICHEN Eindruck über die Bedeutung dieses Berges für das Birkhuhn und unser Allgäu!

Bericht des BR

SHOWDOWN am Dienstag 05. April
- 01.04.16 -

Die Entscheidung zum Riedberger Horn wird vermutlich kommenden Dienstag in der Ministeratssitzung gefällt.

Jetzt heisst es hoffen und Daumen drücken!

CIPRA fordert für flächenhafte Erweiterung von Skigebieten
- 01.04.16 -

Internationaler Stopp für flächenhafte Erweiterung von Skigebieten gefordert

Die nationalen Vertretungen der Alpenschutzkommission CIPRA aus Deutschland, Österreich und Südtirol fordern für den gesamten Alpenraum einen Stopp für die flächenhafte Erweiterung von Skigebieten. CIPRA ruft die am 18./19. April 2016 in Murnau tagenden BundesministerInnen für Raumordnung der Alpenstaaten auf, sich unter anderem am Beispiel des bayerischen Alpenplans zu orientieren und den Ausbau der Skigebiete in den Alpen durch eine international abgestimmte neue Raumplanung räumlich zu begrenzen. Der beliebige flächenhafte Ausbau von Skigebieten mit neuen Liften und Pisten führt international zu einem ruinösen Wettbewerb der Skigebiete, zerstört Natur und Landschaft und leistet keinen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaft.

- zur Pressemitteilung

Verein zum Schutz der Bergwelt unterstützt Aktionsbündnis
- 17.03.16 -

Einen weiteren Mitstreiter für das Riedberger Horn dürfen wir mit dem "Verein zum Schutz der Bergwelt" begrüssen.

Wer die Allgäuer Alpen liebt steht auf unserer Seite!

Deutscher Alpenverein appelliert an die Bayerische Staatsregierung
- 16.03.16 -

Der DAV erhöht den Druck auf die Entscheidungsträger die Pläne für die geplante Skischaukel abzulehnen.

homepage des DAV

Inteview auf ALPENMAG.de
- 12.03.16 -

Manfred Scheuermann
Foto: DAV

Manfred Scheuermann, Ressort Natur- und Umweltschutz beim Deutschen Alpenverein, in einem lesenswerten Interview mit dem digital Magazin "ALPENMAG".

zum Interview

Recht auf der Seite des Riedberger Horn
- 12.03.16 -

Die Süddeutsche Zeitung zitiert einen ranghohen CSU-Mann in einem Artikel zur aktuellen Lage am Riedberger Horn:

"Söder hat erkannt, dass die Skischaukel, wie sie die Liftbetreiber wollen,
gegen so viele Vorgaben verstößt, dass eine Genehmigung vor Gericht keinen Bestand hätte".

Es gibt also Grund zur Hoffnung!

Bericht der SZ

Umweltausschuss
- 10.03.16 -

"Am 10.12.1974 richtete der Landtag erstmals einen eigenständigen Umweltausschuss ein, der sich mit dem – seit 5. April 1984 auch in die Bayerische Verfassung aufgenommenen – Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen befasst. Das bedeutete einen Markstein in der Verfassungs- und Umweltpolitik nicht nur in Bayern, sondern in der Bundesrepublik Deutschland überhaupt."

Das haben CSU und Freie Wähler wohl nicht gewusst, als sie sich heute im Ausschuss für neue Pisten und Lifte am Riedberger Horn stimmten. Eric Beißwenger (CSU) redet immer noch von einer Modernisierung statt von dem geplanten NEUBAU in der Schutzzone C. Vielen Dank an die Abgeordneten der SPD und Bündnis 90/Die Grünen, die sich gegen den Ausbau aussprachen. Nun geht es weiter ins Kabinett ...

Bericht des BR zur Landtagssitzung

Bergauf-Bergab
- 22.02.16 -

Die Urlauber geben ein klares Statement für den Erhalt des Riedberger Horns, während die Gegenseite im Bericht von "Bergauf-Bergab" doch recht hölzern daher kommt ...

Für jeden absolut sehenswert!

Bergauf-Bergab vom 21.02. in der BR-Mediathek

Verdoppelung der Übernachtungszahlen
- 20.02.16 -

Es geht auch ohne - oder gerade ohne -die geplante Skischaukel.

Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich die Zahl der Übernachtungen verdoppelt. Entgegen dem Trend im Alpenraum fühlen sich viele Urlauber in Balderschwang wohl. Man sollte si(e)ch mal fragen warum das so ist!

Artikel der Allgäuer Zeitung zum Thema

BürgerForum
- 21.01.16 -

Haben Sie´s verpasst oder möchten es sich nochmal anschauen?

Das Aktionsbündnis in der "Höhle der Löwen" - in der Mediathek des BR.

Wir danken allen, die im Saal zu uns gehalten und uns vor allem im Live-Chat zur Sendung unterstützt haben!

Bei den Onlineteilnehmern konnte deutlich ein Trend pro Riedberger Horn und Birkhuhn heraus gelesen werden.

Heimatminister Söder nimmt lieber den Hintereingang
- 19.01.16 -

Nichts gewusst hat Minister Söder von den bei minus 20 Grad in Fischen wartenden gut 50 Demonstranten des Aktionsbündnisses. Warum er dennoch den Hintereingang gewählt hat ... ???

Mal wieder wird unangenehmer Meinung aus dem Weg gegangen, um anschliessend lieber vor sicherem Beifall Reden zu halten.

"Bayern ist unsere Heimat.
Bayern ist das Land, in dem wir leben und das wir lieben.
Bayern ist unvergleichliche Landschaft, gelebte Tradition, jahrhundertealte Kultur."

So steht es auf der homepage der CSU.

Man mag es - vor allem nach den Auftritten der Herren Seehofer und Söder - nicht mehr glauben!

Keine Zeit für Bürgermeinung: Ministerpräsident zeigt Demonstranten die kalte Schulter
- 15.01.16 -

Weit mehr als 100 Menschen haben sich gestern Abend vor dem Kornhaus in Kempten versammelt, um die Gäste des CSU-Neujahrsempfangs zu bitten KEINE Skischaukel am Riedberger Horn zu genehmigen.

Während sich der Fraktionsvorsitzende Kreuzer - zumindest kurz - Zeit nahm, sich mit den frierenden Demonstranten zu unterhalten, hatte Horst Seehofer nur die warmen Räume im Kornhaus im Blick ...

Bürgernähe sieht anders aus - auch hier standen Menschen aus der Region, die ein (Wähler-)Stimme haben!

Wir danken allen, die sich an der Demo beteiligt haben.

- Bericht des Bayerischen Rundfunk zur Demo

Berichte


"Am Riedberger Horn kracht es - Skiförderung mit Schneekanonen" und "Wem gehört das Riedberger Horn?", so berichten z.B. taz und Badische Zeitung über die Skischaukel am Riedberger Horn ...

INFOFILM
- 29.12.15 -

Nicht nur für "lesefaule" gibt unser Infofilm zum Riedberger Horn einen Einblick in die geplanten Maßnahmen und die daraus entstehenden Probleme ...

Homepage-Eröffnung mit Gipfelaktion
- 26.12.15 -

Frohe Weihnachten? - Leider nicht im Naturschutz ...

Bürger und Bürgerinnen brachten am 2. Weihnachtsfeiertag ihren Protets gegen den Bau der geplanten Skischaukel zum Ausdruck. Mit (ökologischer) Pistenmarkierungsfarbe wurde am Gipfel in 15m großen Buchstaben "STOP" in den Schnee gesprüht. Banner wurden aufgehängt und Flugzettel verteilt ...

Dies war auch der Startschuß für die neue homepage des Aktionsbündnisses "RETTET DAS RIEDBERGER HORN".


Kommentar
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Wolfgang Pf├Ąffl, Weilheim - 01.06.2017 - 22:24 Uhr 
....da h├Ątte ich den Wunsch, dass Ihr mich beim Schutz der Birkh├╝hnen am Riedberger Horn unterst├╝tzt.
Die bayrische Staatsregierung hat sich zwar aus Clientelpolitik schon zum kippen des Alpenplan entschlossen,
aber die online Petition ist ein gutes Barometer!
Leider stagniert die Petition seit einigen Wochen.
Offensichtlich haben sich alle damit abgefunden und der Fundus der Aktiven ist ersch├Âpft!┬á
https://weact.campact.de/petitions/die-alpenkonvention-darf-nicht-sterben?bucket=up-17-03-28-bayern-kohle
Vielleicht k├Ânnt Ihr eine Aussendung per email an die Mitglieder veranlassen!
Das f├Ąnde ich sehr sch├Ân!
Wolfgang Pf├Ąffl aus Weilheim

Erwin von Schropp, Pfarrkirchen - 11.05.2017 - 21:07 Uhr  ✪✪✪
Liebe m├╝ndige W├Ąhlerinnen und W├Ąhler,
mittlerweile wisst es unumstritten dass es bereits nach Zw├Âlf mit den verursachten Umweltsch├Ąden ist. Plastikm├╝ll im Meer, strahlende Atomm├╝llruinen, usw., usw., und trotzdem soll ein unwiederbringliches Naturreservat dem Kommerz geopfert werden. Obwohl alle wissen dass durch die Klimaerw├Ąrmung Skigebiete bis 1500 Meter keine Zukunft haben.
Liebe mitdenkende und verantwortungsbewusste B├╝rgerinnen und B├╝rger - verhindert das f├╝r Euch und f├╝r alle eurer Nachkommen. Das sind Juwelen Bayerns die verscherbelt werden sollen. Protestiert, schreibt an die verantwortungslosen Volksvertreter euren Protest nieder und versagt Ihnen in der anstehenden Wahl die Gefolgschaft. Nur so sind Sie zu fassen und zu bestrafen.
Viele Gr├╝├če
Erwin von Schropp

ANGELIKA MARIA FREY - 19.04.2017 - 13:17 Uhr  ✪✪✪
Wahr im Winter bei euch in Oberstdorf beim Arbeiten und hatte in meiner freien Zeit einige Wanderungen unternommen am Riedbergpass immer noch so wie in meiner Jugend wir wahren dort Skilaufen ich hoffe inst├Ąndig das die Plane daf├╝r in Wasser fallen und alles so bleibt wie es jetzt ist . Werde mich bei den Einwendungen im Bund NATUR SCHUTZ beteiligen . Vielen Dank und ein herzliches Gr├╝├č Gott den Menschen am RiEDBERGHORN . Frey Angelika Maria

Charly - 29.03.2017 - 14:58 Uhr  ✪✪✪
Schon jetzt fahren zig Skitourengeher jeden Tag am Riedberger Horn. Dies st├Ârt nat├╝rlich keinem Birkhuhn. Wenn jetzt aber eine schmale Piste von 10- 15 Meter und ein Sessellift kommen, dann geht das Birkhuhn ein?

Annette - 23.03.2017 - 23:39 Uhr 
F├╝r unser sch├Ânes Allg├Ąu, die hilflose Tierwelt und eine Entwicklung, die Schlimmstes bef├╝rchten l├Ąsst!
Wider Habgier, Bequemlichkeit angeblicher Sportlicher und Gleichg├╝ltigkeit gegen├╝ber der fatalen Folgen , die eine solche Entscheidung mit sich bringen wird.
Wie konnte es nur soweit kommen ,├╝berhaupt dar├╝ber nachzudenken Zonen zu verschieben, um es einigen wenigen Recht zu machen!?!?
Traurig und Ignorant!

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