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Birkhähne werben eifrig um die Gunst der Hennen

 

die sich von dem eindrucksvollen Spektakel beeindrucken lassen

 

das sich die Hähne auf den Balzarenen liefern

 

Rothirsche teilen den Lebensraum mit dem Birkhuhn

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BIRKHUHN

Am Riedberger Horn kommen bis zu 5% der nationalen Birkhuhnpopulation vor! In keinem anderen Allgäuer Birkhuhngebiet kommen Lebensraumstrukturen in ähnlich guter Ausstattung, Größe und Anbindung vor. Birkhühner koexistieren derzeit neben nicht Anlagen gebundener Nutzungsformen:

Es gibt für die Tiere noch räumlich-zeitliche Ruhezonen, in denen sie ihre überlebenswichtigen Aktivitäten ausüben können. Durch die Seilbahnvorhaben würde die Zahl von Variantenskifahrern (Skifahren abseits der Piste) stark zunehmen und sich auch u.a. durch die Pistenpräparierung das bisherige Nutzungsmuster verändern und Ruhezonen zerstört werden. Der erstmalige Sommerbetrieb einer Bergbahn am Riedberger Horn verstärkt diese Entwicklung.

Die neuen Pisten und das Variantenskifahren am Riedberger Horn
würden sich für die Birkhühner fast genauso verheerend auswirken
wie bei der ursprünglichen Planung.

ehemaliger Landes- und jetziger Ehrenvorsitzender des LBV - Ludwig Sothmann

mehr Infos zum Birkhuhn:

Birkhuhn auf Wikipedia


WILDSCHUTZ

Ein amtliches Wildschutzgebiet wird durch die Verbindungspiste durchschnitten. Die geplante Piste kreuzt die Futteranlagen. Das Rotwildgatter kann in der bestehenden Form somit nicht mehr betrieben und muss ggf. verlegt werden. In den Planungsunterlagen sind keine Aussagen hierzu enthalten.


Kommentar
2 Kommentare

Claudia W. - 05.08.2016 - 12:37 Uhr  ✪✪✪
Unsere Art ist dabei, den bereits stark beschädigten Organismus Natur
vollends zu zerstören! Das ist nicht "nur" Naturzerstörung, dass
ist blinde, dumme Selbstzerstörung!
Die moderne "Entschleunigung" wäre durch s t i l l e Beobachtung
der Wildtiere, vom Insekt bis zum Säugetier, bestens zu erreichen.
Damit g√§be es auch diese gewinns√ľchtigen Entscheidungen gegen
die Natur nicht mehr...! Und wir brauchen sie - aber sie uns kaum!

Konrad W. - 30.07.2016 - 12:51 Uhr 
Es ist nicht Irrsinn, sondern Profitgier in Verbindung mit einer Politik, die f√ľr die Tourismuslobby √ľber Birkhuhn-Leichen geht. In dieser Zeit des Hyperkapitalismus gelten offenbar Gesetze und Abkommen zum Schutz der Natur und seiner Restbewohner nicht mehr, die Kapitalgeber und Investoren wollen Gewinne sehen, keine Betretungsverbote, Schutzgebietshinweise und was Naturfreunden sonst noch alles an Hemmnissen einfallen k√∂nnte.
Dazu kommen noch egozentrische Freizeitsportler, denen die Alpen nur mehr als Kulisse f√ľr ihre Fitness- und Spa√üaktivit√§ten dienen, den Lebensraum f√ľr andere Lebewesen k√∂nnen oder wollen diese nicht wahrhaben. Wegen des Klimawandels sind allerdings die Zeiten f√ľr den ungebremsten Wintersport in den bayrischen Bergen bald "tempi passati"...

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